Neue Impulse für Ihr Dutzend- und Kolonnen-System



Die Beliebtheit einer Strategie, die auf das Drittel, also Dutzend und Kolonnen abzielt, sollte man nicht unterschätzen. Diesen Chancenarten liegt eine wuchtige Dynamik zugrunde. Viele haben es schon an den Spieltischen erlebt: Sie können 8-mal und öfter auf einer Kolonne gewinnen, aber auch immer wieder 20-mal in Folge und öfter verlieren.

Ob Sie auf einem oder zwei Dutzend spielen, das entscheidet Ihr persönlicher Umgang mit dem Zero-Tribut und der unterschiedlichen Dynamik des Kapitalbedarfs und der Rückholkraft nach Verlusten. In den Permanenzen des Merkur Casinos Duisburg finden Sie ständig interessante Drittel-Konstellationen. Auch wenn Sie 2 Dutzend gleichzeitig spielen, geht es nicht selten turbulent zu.

Strategie-Wissen: Die "Dutzend-Bibel"

Die zur Zeit vielleicht beste Möglichkeit, sich mit dem Thema auseinander zu setzen und finanziell zu profitieren, ist die Dutzend-Bibel.

Sie enthält unter anderem 4 sehr gute Systeme, die auf 1 oder 2 Drittel - also 12 oder 24 Zahlen - aufgebaut sind.

Zudem ist es ein Fachbuch für den langfristig orientierten Spieler, denn es gibt viele hilfreiche Lektionen, z.B. den richtigen Umgang mit der optimalen Dutzend-Progression und dem eigenen Glück und Pech, um dem Roulette nicht ins offene Messer zu laufen.

Verteilung der drei Dutzend im RoulettekesselEs mag die etwas höhere Auszahlungsquote gegenüber den Einfachen Chancen sein, dass besonders für Anfänger, die stetig auf der Suche nach Roulette Tipps sind, ein Dutzend- und Kolonnen-System sehr schnell zum persönlichen Favoriten wird, zumindest über einen gewissen Zeitraum.

Automatisch führt diese Beliebtheit früher oder später zu einer Roulette Taktik, die darauf wettet, dass die Phasen des Einfach-nicht-erscheinen-Wollens doch recht begrenzt sind. Gespielt werden also die zurückgebliebenen, noch im Tiefschlaf schlummernden Drittelchancen, so wie Spieler am Anfang ihrer Karriere auch gerne gegen lange Serien auf Schwarz und Rot mit zuerst wenig und dann mit immer mehr Geld ins Rennen gehen.

Mithilfe der Grafik sehen Sie die Verteilung der drei Dutzend im Kessel. Sie ist nicht vollständig abwechselnd wie bei Rot und Schwarz. Es gibt Pärchen. Dennoch ist es völlig egal, welche Zahlen Sie als Drittel definieren. Sie könnten auch alle aneinander liegend sein. Die Ergebnisse während des Spiels sind identisch.

Nur in 1,98 % aller Fälle verlieren Sie auf einer Drittelchance 10-mal in Folge. Aber es fühlt sich manchmal an, als käme dieses Pech durchgehend, an jeden Spieltag. Die Launen des Roulettes bleiben für viele Spieler ein Mysterium.

Roulette gibt Dutzend- und Kolonnen-Systemen hohe Gewinnchancen

Die Gewinnchancen, dass innerhalb von 20 Würfen beim Roulette wenigstens einmal ein bestimmtes Dutzend oder eine Kolonne erscheint, sind sehr hoch und belaufen sich auf 99,96 %. Also durchschnittlich nur 1-mal in rund 2.500 Würfen bleibt eine Drittelchance 20-mal hintereinander aus, und trotzdem kann es direkt bei Ihrem nächsten Besuch im Casino geschehen.

Für Ihre Trefferquote mit echtem Geld, also für Ihre persönliche Permanenz, gilt das Gleiche. Etwa alle 2.500 Einsätze, von Ihnen persönlich mit echtem Geld getätigt, müssen Sie im Durchschnitt damit rechnen, 20-mal in Folge auf einer Drittelchance zu verlieren.

Dabei spielt es keine Rolle, ob es das gleiche oder unterschiedliche Dutzend sind, ob sie zuerst auf ein Dutzend und dann auf eine Kolonne setzen, ob die Einsätze auf unterschiedlichen Tischen in unterschiedlichen Casinos liegen oder sich über einen oder mehrere Spieltage hinziehen. Es zählen nur Plus und Minus der real getätigten Einsätze, unabhängig davon, worauf, wo und wann. Nur das Resultat der Einsätze auf den Drittelchancen insgesamt ist wichtig, Gewinn oder Verlust, das Resultat der Geschehnisse des Hintereinander.

Mal bleiben Sie 10.000 Einsätze oder länger völlig unbeschadet. Dann setzt es gleich 2-mal innerhalb weniger Spieltage richtig Hiebe, und Sie können Ihr Pech kaum glauben. Spielen Sie ohne ein wirklich gut funktionierendes Roulette-System, werden Sie um diese 2.500-Coups-Hiebe nicht herumkommen.

Serienlängen im Verhältnis zu anderen Einsatzmöglichkeiten

Welche Dutzend-Serie mit der Länge X entspricht der Länge Y der Serie einer andereren Einsatzmöglichkeit?

Diese Frage ist für die Ausarbeitung einer Roulette-Strategie nicht unbedeutend. Sie bekommen mit der nachfolgenden Tabelle ein Gefühl dafür, was eine Serie auf 12 Zahlen eigentlich im Verhältnis zu den anderen Chancenarten, die mehr oder weniger Zahlen umfassen, aussagt.

In ein entsprechendes Verhältnis gesetzt werden Dutzend-Serien mit der Länge von 2 bis 13 Coups in Folge. So entspricht eine Dutzend-Serie von 13-mal in Folge der Serie einer Einfachen Chance von 20-mal in Folge.

👇 Die Tabelle ist seitlich scrollbar
Serie Dutzend = Serie 2 Dutzend = Serie Einfache Chancen = Serie Transversale Simple = Serie einzelne Zahl
2-mal 5-mal 3-mal 1-mal 1-mal
3-mal 8-mal 5-mal 2-mal 1-mal
4-mal 10-mal 6-mal 2-mal 1-mal
5-mal 13-mal 8-mal 3-mal 2-mal
6-mal 16-mal 9-mal 4-mal 2-mal
7-mal 18-mal 11-mal 4-mal 2-mal
8-mal 21-mal 13-mal 5-mal 2-mal
9-mal 23-mal 14-mal 6-mal 3-mal
10-mal 26-mal 16-mal 6-mal 3-mal
11-mal 29-mal 17-mal 7-mal 3-mal
12-mal 31-mal 19-mal 7-mal 4-mal
13-mal 34-mal 20-mal 8-mal 4-mal

Variationen der Drittelchancen

Dutzend- und Kolonnen-System Die gleiche Wahrscheinlichkeit, dass ein Dutzend oder eine Kolonne 20-mal in Folge ausbleibt, ist auch gegeben, wenn Sie nur jeden zweiten oder dritten Wurf notieren und daraus eine eigene Permanenz gestalten. Es passiert auf diesen isolierten Strängen genauso. Jeder zweite oder dritte Coup beinhaltet die gleiche Wahrscheinlichkeit, wenn man damit die Permanenz vervielfältigt, also jeden zweiten oder dritten Coup separat als eigene Permanenz notiert.

Ebenso herrschen die gleichen Gewinnwahrscheinlichkeiten, wenn Sie immer nach dem Erscheinen einer bestimmten Drittelchance die nächsten beiden Würfe danach auf genau dieses Dutzend oder diese Kolonne setzen oder es nur beobachten. Nur die nächsten 2 Würfe nach dem Erscheinen. Betrachten Sie das für einen Moment als das Roulette-System, welches Sie spielen wollen. Aber stimmt das wirklich? Was kommt dabei raus?

Mit der identischen Wahrscheinlichkeit werden auch hier durchschnittlich 1-mal in 2.500 2-Würfe-Angriffen 10-mal in Folge diese beiden Einsätze vergebens sein, also jedes Mal, wenn das Dutzend erscheint, kommt es nicht in den nächsten beiden Würfen danach, sondern ein anderes, und das immer wieder und immer wieder. Sie verbuchen 10 x 2, also insgesamt 20-mal Minus hintereinander. Es ist das Gleiche, als wenn es in Serie geschieht.

Kein Unterschied zum Vorgenannten, wenn Sie nach dem Erscheinen eines Dutzends oder einer Kolonne die nächsten 5 Würfe beobachten oder setzen. Wird diese bestimmte Drittelchance in exakt den nächsten 5 Coups nach dem Erscheinen fallen?

Alle rund 2.500 Male wird das Dutzend oder die Kolonne 4-mal hintereinander es nicht schaffen, nach dem Erscheinen, wenigstens 1-mal in den nächsten 5 Würfen zu fallen. Wieder ergeben sich insgesamt 4 x 5 = 20 Minus in Folge aufgrund der exakt gleichen Wahrscheinlichkeit, als würde ein Dutzend direkt 20-mal wegbleiben.

Und natürlich tritt die gleiche Wahrscheinlichkeit zu Tage, wenn ein Dutzend nach dem Erscheinen in den nächsten 10 Kugeln nicht fällt, und wenn es dann irgendwann wieder erscheint, erneut für die nächsten 10 Kugeln nicht, denn auch hier sind 2 x 10 = 20.

Sie können es drehen und wenden, wie Sie wollen. 20 Minus bleiben 20 Minus.

Gesicht des Croupiers in der Spielbank bleibt unvergessen

Ihnen sollte also bewusst sein, dass jedes nicht sichere Dutzend- und Kolonnen-System beim Roulette diesem Szenario jederzeit ausgesetzt sein kann. Sie werden sehen, mit einer stoischen Ruhe wird die Roulettekugel immer wieder große Löcher in die mathematische Erwartungshaltung reißen. Ihnen wird klar, ein Ausbleiben über 20 Kugeln ist gar nicht so selten, wie Sie es vielleicht am Anfang noch dachten.

Besonders schlechte Stimmung kommt auf, wenn die Verluste genau dann einsetzen, sobald Sie anfangen, zu spielen. Solche Tage bleiben für immer in Erinnerung. Sie denken noch nach Jahren daran. Es steckt Ihnen immer noch in den Knochen. Wie aus der Pistole geschossen können Sie auch noch nach Jahrzehnten sagen, in welcher Spielbank es geschah, und auch das Gesicht des Croupiers, der einem dieses Unheil antat, bleibt unvergessen.

Viele in Wahrheit gar nicht so verbreitete perfekte Tricks im Internet, die für wirklich gute Roulette-Tricks wie diese hier eigentlich nur eine Ohrfeige sind, bauen auf der Meinung auf, dass so etwas nur selten oder am besten gar nicht passiert. Der sogenannte Dutzend-Trick ist einer dieser irreführenden Abgründe. Irgendwann werden Sie schon treffen, sagt er.

Was kostet es, 20-mal hintereinander zu verlieren?

Selbst eine behutsame Martingale für Drittelchancen, also eine gemäßigte Version der Progression, die sich in der Form mäßigt, dass diese Roulette-Strategie nach den ersten beiden verlorenen Einsätzen nur noch das Ziel hat, wieder auf Null zu kommen und gar nicht mehr zwingend auf Gewinn bei dem Angriff aus ist, kostet Sie nach nur 12 verlorenen Einsätzen hintereinander bereits 140 Einsatzstücke, wenn Sie mit 1 Stück pro Einsatz beginnen.

In den weiteren, letzten 8 Runden ohne Treffer türmen sich die Verluste auf insgesamt 3.596 Minusstücke. Wer will das jemals wieder aufholen? Roulette-Strategien auf dieser Basis sind doch völlig absurd. Auch psychologisch sind solche Hiebe nicht zu verkraften.

Wahrscheinlichkeiten

Ich zeige Ihnen nun anhand einer Tabelle die mathematisch korrekten Wahrscheinlichkeiten für Dutzend und Kolonnen, wenn Sie diese über eine Strecke von 37 Coups spielen und in dieser Spanne mindestens einen Treffer erzielen möchten.

Außerdem ist noch eine Progression über maximal 37 Stufen aufgeführt, die mindestens den Ausgleich anstrebt. Sie können sehen, wie enorm die Einsätze ansteigen, und wie absurd es also ist, bei den Drittelchancen auf einen Treffer über lange Strecken zu progressieren.

In der Spalte "Erwartungswert" sehen Sie, wie viele Treffer Sie im Durchschnitt nach der jeweiligen Anzahl von Coups erwarten können.

Beispiel: Ein Erwartungswert von 0,324 nach dem ersten Coup bedeutet: Im Schnitt treffen Sie 0,324-mal pro Angriff - also etwa jeden dritten Angriff. Nach 37 Coups liegt der Erwartungswert bei 12,0 Treffern (da 12/37 = 0,324 × 37 = 12,0).

👇 Die Tabelle ist seitlich scrollbar
Coup Treffer-Wahrscheinlichkeit Erwartungswert Progressions-Einsatz Gesamteinsatz

Vergleich zwischen Dutzend, Kolonne und Einfachen Chancen

Jede Roulette-Strategie bevorzugt eine unterschiedliche Chancenart. Einfache Chancen spielt eigentlich fast jeder irgendwann. Ein Vergleich ist durchaus erlaubt, um Ihnen deutlich vor Augen zu führen, wie gewöhnlich ein langer Dornröschenschlaf doch ist.

Das Ausbleiben einer Drittelchance über 20 Coups entspricht dem Ausbleiben von Einfachen Chancen über nur 12 Coups. Wirklich nicht viel, und 12er Serien von Rot und Schwarz, Pair und Impair oder Manque und Passe sind regelmäßig im Casino zu beobachten.

Nichts Außergewöhnliches geschieht also, wenn Sie 20-mal hintereinander nicht treffen. Nur die Wege, damit umzugehen, können außergewöhnlich sein. Viele gute Ansätze bietet die Dutzend-Bibel. Neben sehr lehr- und hilfreichen Tabellen und Erklärungen runden mehrere hervorragende Roulette-Systeme für Dutzend, Kolonnen und auch Transversalen das Fachbuch in einer lobenswerten Weise ab.

Der Grundsatz, dass die beste Roulette-Strategie überhaupt wertlos ist, wenn sie auf einem Irrglauben aufbaut, ist wie in Stein gemeißelt. Testen Sie mithilfe alter Zahlen oder mit einem kostenlosen Roulette Simulator, den man im Internet findet, was im schlimmsten Fall erwartet werden darf. Dann können Sie nämlich schon vorher aussieben und so den einen oder anderen Brieftaschen-Entleerer umgehen, gefährlichen Methoden, denen das Prädikat "Unfug" und damit auch "Unglück" quasi schon auf der Stirn geschrieben steht.

Fragen und Antworten - FAQ

Welches Dutzend- und Kolonnen-System sollte man nicht spielen?

Auf keinen Fall sollten Sie einfach stur die letzten beiden gefallenen Dutzend oder Kolonnen spielen. Dieses System ist zum Scheitern verurteilt und kann 13 Runden und länger hintereinander erfolglos bleiben. Gleiches gilt für das Spiel auf die beiden Drittelchancen, die in der letzten Kugel nicht erschienen sind. Jede Taktik, die 24 Zahlen abdeckt, ist problematisch und kaum beherrschbar. Die Auszahlungsquote ist einfach zu gering, um nach Durststrecken, die lange andauern können, eine realistische Chance zu haben, sich finanziell wieder zu erholen.

Dieses System gehört zu den hartnäckigsten Irrtümern, die immer wieder in Laienforen auftauchen. Die Idee ist simpel: Man notiert die letzten beiden erschienenen Dutzend (oder Kolonnen) und setzt im nächsten Coup genau diese beiden – in der Hoffnung, dass sich der Trend fortsetzt. Rein statistisch deckt man damit 24 Zahlen ab, also fast zwei Drittel des Kessels. Das klingt zunächst verlockend, doch die Mathematik spricht eine andere Sprache.

Die Wahrscheinlichkeit, dass eines der beiden gesetzten Dutzend erscheint, beträgt 24/37 ≈ 64,9 %. Das Gegenereignis – das dritte, nicht gesetzte Dutzend – kommt mit 13/37 ≈ 35,1 %. Das hört sich verkraftbar an. Das Problem ist die Auszahlung: Gewinnt man, erhält man im Verhältnis zum Einsatz nur das 1:1 (bei Dutzend und Kolonnen wird 2:1 ausgezahlt, aber man setzt ja auf zwei Chancen, also beispielsweise je 5 € auf zwei Dutzend = 10 € Einsatz. Trifft eines, bekommt man 15 € zurück – 5 € Gewinn. Der Nettoertrag beträgt also das 0,5-fache des Gesamteinsatzes).

Setzt man also 1+1 Einheiten, erzielt man im Gewinnfall 3 Einheiten zurück – das ist ein Reingewinn von einer Einheit. Verliert man jedoch, verliert man zwei Einheiten. Die Verlusthöhe ist also doppelt so hoch wie der mögliche Gewinn. Das ist eine klassische Negativprogression im Kleinen: Man muss mindestens zwei Gewinne einfahren, um einen Verlust auszugleichen. Weil aber die Trefferwahrscheinlichkeit nur bei 65 % liegt, wird man auf Dauer mehr verlieren als gewinnen. Hinzu kommt, dass Serien von acht oder mehr Fehlschlägen (also das dritte Dutzend erscheint immer wieder) durchaus vorkommen. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist (13/37)^8 ≈ 0,0003 – das mag gering erscheinen, aber bei hunderttausenden Spielern weltweit passiert es täglich.

Ein weiterer Nachteil: Man muss die Einsätze verdoppeln, wenn man progressiert. Nach nur vier Fehlschlägen setzt man bereits das 16-fache der Grundeinheit – und das für einen mageren Gewinn von einer Einheit. Die Gefahr, an die Tischlimite zu stoßen oder das eigene Kapital zu erschöpfen, ist enorm. Kurz gesagt: Dieses System ist eine Falle, die durch die scheinbar hohe Trefferquote blendet, aber wegen der ungünstigen Gewinn-/Verlustrelation auf Dauer nicht bestehen kann.

Gelten für beliebige 12 Zahlen die gleichen Wahrscheinlichkeiten?

Ja, jedes Roulette-System auf Dutzend und Kolonnen agiert erst einmal mit der gleichen Wahrscheinlichkeit. Dabei spielt es keine Rolle, ob man die 3 verschiedenen auf dem Spielfeld vorgegebenen Felder für die Drittelchancen nimmt, 2 Sechsertransversalen, 4 Transversale Plein oder 12 beliebige Zahlen aus dem Roulettekessel. 12 Zahlen bleiben 12 Zahlen.

Das Roulette kennt 37 Zahlen (im europäischen Spiel). Jede einzelne Zahl hat dieselbe Wahrscheinlichkeit von 1/37. Eine Kombination von 12 beliebigen Zahlen hat daher immer die Wahrscheinlichkeit 12/37, völlig unabhängig davon, wie diese 12 Zahlen auf dem Tableau verteilt sind. Ob sie ein zusammenhängendes Dutzend bilden, eine Kolonne, zwei Transversalen à 6 Zahlen oder bunt gemischt sind – der Erwartungswert bleibt gleich.

Dennoch gibt es einen Unterschied, der oft übersehen wird: die Auszahlung. Die klassischen Dutzend- und Kolonnen-Felder zahlen 2:1. Wer dagegen 12 einzelne Zahlen setzt (Plein), erhält im Gewinnfall das 35-fache des Einzeleinsatzes. Das klingt zunächst lukrativer, doch der Gesamteinsatz ist höher: Wer auf 12 Pleins setzt, muss 12 Stücke riskieren, um im Gewinnfall 35 Stücke für die getroffene Zahl plus die 11 verlorenen Stücke zurückzuerhalten – netto also 35 – 11 = 24 Stücke Gewinn. Das Verhältnis Gewinn zu Einsatz beträgt 24/12 = 2, also ebenfalls 2:1. Rechnerisch ist es identisch.

Warum spielen dann nicht alle einfach Dutzend? Weil die Varianz eine Rolle spielt. Wer Pleins setzt, kann mit einem einzigen Treffer einen hohen Gewinn erzielen, aber auch lange Durststrecken durchstehen, ohne überhaupt etwas zu gewinnen. Wer Dutzend spielt, trifft zwar häufiger, gewinnt aber weniger. Für die Wahrscheinlichkeit selbst macht das keinen Unterschied – 12 Zahlen sind 12 Zahlen, egal wie sie angeordnet sind.

Einzig die Praxis kann abweichen: Manche Tische haben Limits, die hohe Einsätze auf einzelne Pleins beschränken, während Dutzend oft höher gesetzt werden dürfen. Auch die Möglichkeit, bestimmte Zahlenkombinationen zu meiden (z. B. die Zero), ist nur bei selbst zusammengestellten 12er-Sets gegeben. Doch das sind strategische, keine wahrscheinlichkeitstheoretischen Unterschiede. Kurz gesagt: Die Mathematik macht keinen Unterschied, wohl aber der Geldbeutel.

Was ist der Dutzend Trick?

Diese einfache Spielweise ist die Fortführung des sogenannten Roulette-Tricks, der für Einfache Chancen gilt. Gespielt wird die Martingale in der Version für Dutzend und Kolonnen. Man beginnt also mit der Einsatzhöhe 1-1-2-2-3-5-7 und verliert nach nur 7 erfolglosen Runden schon 21 Einsatzstücke. Die Verluste schwellen danach progressiv an und erreichen schnell schwindelerregende Höhen. Am Ende steht immer der totale Verlust des für das Spiel bereitgestellten Kapitals.

Der sogenannte Dutzend-Trick ist im Grunde nichts anderes als die Übertragung der Martingale auf die Drittelchancen. Die Idee: Man setzt auf ein Dutzend (oder eine Kolonne) und verdoppelt nach jedem Verlust den Einsatz, bis man gewinnt. Da die Wahrscheinlichkeit für ein Dutzend 12/37 ≈ 32,4 % beträgt, scheint eine Verlustserie von vier oder fünf Coups unwahrscheinlich – doch genau das ist der Trugschluss.

Während bei der einfachen Martingale auf Rot/Schwarz die Verdopplung nach jedem Verlust gerade so ausreicht, um den vorherigen Verlust auszugleichen und einen kleinen Gewinn zu erzielen, ist das bei Dutzenden anders. Denn ein Gewinn auf Dutzend zahlt nur 2:1, nicht 1:1. Setzt man also 1 Stück und gewinnt, erhält man 3 Stücke zurück – Nettogewinn 2 Stücke. Verliert man jedoch, verliert man 1 Stück. Um den Verlust auszugleichen, müsste man beim nächsten Mal nicht das Doppelte, sondern mehr setzen, denn der Gewinn beträgt nur das 1,5-fache des Einsatzes (bei Verdopplung des Einsatzes erhielte man 2·3 = 6 Stücke zurück bei einem Einsatz von 2 Stücken, netto also 6-2=4 Stücke, während der vorherige Verlust 1 Stück betrug – man hätte also 3 Stücke Gewinn, aber das Verhältnis ist nicht konstant).

Tatsächlich gibt es verschiedene Progressionsschemata. Das genannte 1-1-2-2-3-5-7 ist eine abgeschwächte Form, die versucht, das Risiko zu begrenzen. Aber selbst damit summiert sich der Verlust nach sieben Fehlschlägen auf 1+1+2+2+3+5+7 = 21 Stücke. Der nächste Einsatz müsste bereits 11 Stücke betragen, um die vorherigen Verluste (teilweise) zu decken. Und wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit für sieben Fehlschläge in Folge auf ein Dutzend? (25/37)^7 ≈ 0,9 % – das ist klein, aber nicht unmöglich. In der Praxis erlebt man solche Serien immer wieder, und dann explodieren die Einsätze.

Das fatale ist: Selbst wenn man nach einer langen Verlustserie endlich trifft, hat man nur einen Bruchteil der Verluste zurückgewonnen. Die Mathematik zeigt, dass der Erwartungswert negativ bleibt – die Bank gewinnt immer. Der Dutzend-Trick ist daher keine Strategie, sondern ein sicheres Rezept, um schnell viel Geld zu verlieren. Kurz gesagt: Lassen Sie die Finger davon.

Wie kann man die 3-Sigma-Standardabweichung bei den Drittelchancen beziffern?

Eine Rotation umfasst beim Roulette 37 gefallene Zahlen, denn es gibt nun einmal 37 verschiedene Zahlen bei diesem Spiel. In 37 Würfen sollte eine Drittelchance 10 bis 14 Mal erscheinen, wenn der Zufall keinerlei Standardabweichung initiiert. Eine 3-Delta-Standardabweichung hingegen hat zur Folge, dass im positiven Fall ein Dutzend in 37 Würfen 21 bis 23 Treffer zu verzeichnen hat und im schlechten nur 1 bis 3.

Die Standardabweichung ist ein Maß dafür, wie stark die tatsächlichen Ergebnisse um den Erwartungswert streuen. Bei einer Drittelchance (z.B. ein Dutzend) beträgt die Wahrscheinlichkeit p = 12/37 ≈ 0,3243. Für n = 37 Coups ist der Erwartungswert µ = n·p = 37·12/37 = 12. Die Varianz ist σ² = n·p·(1-p) = 37·(12/37)·(25/37) = 12·25/37 ≈ 300/37 ≈ 8,108. Die Standardabweichung σ ist die Wurzel daraus: √8,108 ≈ 2,85.

Das bedeutet: In 37 Coups weicht die beobachtete Häufigkeit eines Dutzends im Durchschnitt um etwa 2,85 Treffer vom Mittelwert 12 ab. Die 3-Sigma-Grenze (3·σ) liegt also bei etwa 8,55. Somit bewegen sich 99,7 % aller Ergebnisse innerhalb von 12 ± 8,55, also zwischen etwa 3,45 und 20,55. Ganzzahlig gerundet heißt das: In 37 Coups wird ein Dutzend so gut wie immer zwischen 4 und 20 Mal erscheinen – die extreme Schwankung von 1 bis 23, die Sie nannten, entspricht eher einer 3,5- bis 4-Sigma-Abweichung, ist aber nicht völlig ausgeschlossen.

Um die genauen Werte 21–23 bzw. 1–3 zu erreichen, benötigt man eine Abweichung von 9 bzw. 11 vom Mittelwert, also etwa 3,2·σ bis 3,9·σ. Solche Ereignisse treten statistisch nur in etwa 0,1 % der Fälle auf – also einmal in 1000 Rotationen. Für den Spieler bedeuten diese Zahlen: Extreme Ausschläge sind selten, aber sie kommen vor. Wer darauf spekuliert, dass ein Dutzend „überfällig“ sei, irrt, denn die Kugel verspürt nicht den Drang, durchgehend und vollständig Ausgleiche herbeizuführen. Die Standardabweichung hilft allerdings dabei, die natürlichen Schwankungen zu verstehen und sie theoretisch zu erleben.

Kann das Ungleichgewicht in den Kolonnen mit einem System ausgenutzt werden?

Nein, die auf den ersten Blick ungewöhnliche Verteilung von Rot und Schwarz in den Kolonnen ist systematisch nicht in bare Münze umzuwandeln. Die 1. Kolonne ist völlig neutral. In der zweiten gibt es ein 8:4-Verhältnis zugunsten von Schwarz und in der dritten umgekehrt für Rot. Insgesamt ist alles ausgeglichen. Lange Serien von Schwarz bedeuten nicht zwangsweise einen Lauf der 2. Kolonne, sollten die anderen 10 schwarzen Zahlen, die nicht der 2. Kolonne angehören, auf einmal dominieren. Entsprechend kann man mit Rot und der 3. Kolonne argumentieren. Somit kann kein System dieses Ungleichgewicht ausnutzen.

Die drei Kolonnen setzen sich aus unterschiedlich vielen roten und schwarzen Zahlen zusammen:

  • 1. Kolonne: 1,4,7,10,13,16,19,22,25,28,31,34 – 6 rote, 6 schwarze (neutral).
  • 2. Kolonne: 2,5,8,11,14,17,20,23,26,29,32,35 – 4 rote, 8 schwarze.
  • 3. Kolonne: 3,6,9,12,15,18,21,24,27,30,33,36 – 8 rote, 4 schwarze.

Diese Asymmetrie verführt manche Spieler zu der Annahme, man könne durch Kombination von Kolonnen und Farben einen Vorteil erlangen. Ein Beispiel: Setzt man auf die 2. Kolonne und gleichzeitig auf Rot, dann deckt man alle roten Zahlen der 2. Kolonne doppelt ab? Das ist jedoch ein Trugschluß, denn die Ereignisse sind nicht unabhängig. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Zahl der 2. Kolonne erscheint, ist 12/37. Dass sie zusätzlich rot ist, beträgt 4/37. Das ist keine Interaktion, die man ausnutzen könnte.

Selbst wenn Schwarz lange dominiert, muss das nicht an der 2. Kolonne liegen. Es könnten auch die schwarzen Zahlen der 1. oder 3. Kolonne (dort gibt es jeweils 6 bzw. 4 schwarze) für die Serie verantwortlich sein. Eine systematische Korrelation existiert nicht. Versuche, durch parallele Wetten auf Kolonnen und Farben einen „sichereren“ Satz zu konstruieren, scheitern an der Mathematik: Jede Kombination von Wetten hat einen negativen Erwartungswert, der sich aus den einzelnen Auszahlungen zusammensetzt.

Diese Asymmetrie verführt manche Spieler zu der Annahme, man könne durch Kombination von Kolonnen und Farben einen Vorteil erlangen. Ein Beispiel: Setzt man auf die 2. Kolonne und gleichzeitig auf Rot, dann deckt man alle roten Zahlen der 2. Kolonne doppelt ab? Das ist jedoch ein Trugschluß, denn die Ereignisse sind nicht unabhängig. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Zahl der 2. Kolonne erscheint, ist 12/37. Dass sie zusätzlich rot ist, beträgt 4/37. Das ist keine Interaktion, die man ausnutzen könnte.

Selbst wenn Schwarz lange dominiert, muss das nicht an der 2. Kolonne liegen. Es könnten auch die schwarzen Zahlen der 1. oder 3. Kolonne (dort gibt es jeweils 6 bzw. 4 schwarze) für die Serie verantwortlich sein. Eine systematische Korrelation existiert nicht. Versuche, durch parallele Wetten auf Kolonnen und Farben einen „sichereren“ Satz zu konstruieren, scheitern an der Mathematik: Jede Kombination von Wetten hat einen negativen Erwartungswert, der sich aus den einzelnen Auszahlungen zusammensetzt.

Ein Beispiel: Sie setzen 1 Stück auf die 2. Kolonne und 1 Stück auf Rot. Dann gewinnen Sie, wenn eine rote Zahl der 2. Kolonne kommt (doppelter Gewinn?), oder wenn eine rote Zahl außerhalb der 2. Kolonne oder eine schwarze Zahl der 2. Kolonne erscheint? Die genaue Berechnung zeigt, dass der Erwartungswert unverändert -1/37 pro gesetztem Stück bleibt. Das Ungleichgewicht in den Kolonnen ist eine optische Täuschung, keine Einladung zum Systemspiel. Kurz gesagt: Lassen Sie sich nicht blenden – die Bank hat in diesem Fall die Nase vorn.

Kann man auf Dutzend beim Roulette betrügen?

Ja, das wurde in den Spielbanken von einigen ausgiebig praktiziert, als noch keine Kameras installiert waren. Der Betrüger verschob Einsätze anderer Spieler, die den Tisch nach dem Einsatz nicht weiter beobachteten, auf ein anderes Dutzend. Gewann anschließend auf diesem anderen Dutzend der Einsatz, kassierte der Betrüger den Gewinn, da niemand anderes die Auszahlung beanspruchte. Verlor das Dutzend, bestand für ihn kein Risiko, denn es war ja nicht sein Geld.

Der beschriebene Betrug gehört zur Kategorie der „Einsatzmanipulation“. Er funktionierte nur in Zeiten, in denen die Überwachung lückenhaft war und die Croupiers nicht jeden Chip im Auge hatten. Der Ablauf: Ein Spieler platziert einen Einsatz auf einem Dutzend. Nachdem der Croupier „rien ne va plus“ gerufen hat, dreht dieser Spieler dem Tisch den Rücken zu oder tut so, als würde er sich unterhalten. Ein Komplize – oder der Betrüger selbst – schiebt dann unbemerkt die Chips auf ein anderes Dutzend. Fällt die Kugel auf dieses neue Dutzend, meldet sich der Betrüger und kassiert den Gewinn. Der ursprüngliche Spieler, dem die Chips gehören, bemerkt oft nichts, weil er den Tisch nicht mehr beobachtet – oder er ist selbst der Betrüger und tut nur ahnungslos.

Das Risiko für den Betrüger war minimal, solange niemand die Verschiebung sah. Verlor das Dutzend, ließ er die Chips einfach liegen – der ursprüngliche Spieler würde sie später vermissen und Reklamation führen, aber das konnte man vermeiden, indem man den Einsatz nur dann verschob, wenn der Eigentümer nicht aufpasste. In manchen Fällen arbeiteten Betrüger auch im Team: Einer lenkte den Croupier ab, während ein anderer die Chips umschichtete.

Heute ist dieser Betrug so gut wie unmöglich. Moderne Spielbanken sind mit einem Netz von Kameras ausgestattet, die jeden Tisch aus mehreren Winkeln filmen. Die Aufzeichnungen werden live von Sicherheitspersonal beobachtet und können im Zweifel frame-genau analysiert werden. Zudem werden Chips oft mit RFID-Chips versehen oder sind so gestaltet, dass sie schwer zu manipulieren sind. Wer heute versucht, Einsätze zu verschieben, wird binnen Sekunden entdeckt und des Hauses verwiesen – und bekommt meist auch Hausverbot für alle Casinos einer Gruppe. Der Betrug ist Geschichte, aber die Geschichte zeigt, wie wichtig Überwachung für die Integrität des Spiels ist.